Förderkonzept

Unser Förderkonzept

Präambel
Angesichts der hohen Heterogenität einer Schulklasse kann der Anspruch eines jeden Kindes auf Förderung seiner Anlagen, Begabungen und Neigungen nur eingelöst werden, wenn der Grundsatz der Schule nicht lautet „Allen das Gleiche“ sondern „Jedem das Seine“.

Fördern heißt demnach immer: Kindern in der Gruppe Mut machen, ihnen Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen vermitteln und damit ihre Leistungsfreude und ihren Leistungswillen stärken.

1. Ausgangslage:
Fördern und fordern findet bisher im Regelunterricht, durch ausgewiesene Förderkurse
sowie durch Gespräche, Projekte und Arbeitsgemeinschaften statt.

2. Differenzierung:

– im Regelunterricht

– in Kursen:

  • Vorkurs für Deutsche und für Kinder mit Migrationshintergrund
  • Deutsch/Mathematik – Förderunterricht

– Wahlunterricht/Projekte/AGs:

  • in Zusammenarbeit mit der Musikschule
  • schulinterne Arbeitsgemeinschaften
  • Arbeitsgemeinschaften mit den Kindergärten „Deininger Mauer und St. Michael“

3. Förderung sozialer Kompetenzen:

– erfolgt in der Regel im Klassenverband

– Stärkung der Persönlichkeit: (gemäß unseren Leitzielen)

  • Wir wollen freundlich miteinander umgehen, so dass sich jeder
    wohlfühlt.
  • Wir schaffen ein anregendes und förderndes Umfeld.
  • Wir helfen einander und arbeiten zusammen.
  • Wir vereinbaren Regeln gemeinsam und halten uns daran.
  • Wir schätzen die Leistungen aller am Schulleben beteiligten
    Personen.

– Zusammen erleben:

  •  Mittagsbetreuung
  •  Hort
  •  Ausflüge, Projekttage, Theaterbesuche…

4. Förderung methodischer Kompetenzen:

  • im Regelunterricht sowie an Projekttagen und Aktionen
  • Inklusion setzt soziale Lernmethoden und differenzierte Angebote (z.B. Lernen in
    Bausteinen, Stationen…) voraus
  • Umsetzung des schuleigenen Methodencurriculums

5. Interkulturelles Lernen:

  • Interkulturelles Lernen ist nicht einem Fach zuzuordnen sondern Teil der allgemeinen Bildung und gilt als allgemeines Unterrichtsprinzip.
  • Interkulturelles Lernen richtet sich an alle Schüler, erfolgt im täglichen Miteinander aber auch durch gezielte Unterrichtsprojekte.
  • Interkulturelles Lernen fördert den Respekt vor dem Anderssein der anderen, fördert
    Neugierde, Offenheit und Verständnis für andere kulturelle Orientierungen.

6. Teilnahme an schulübergreifenden Projekten und Wettbewerben

  • Malwettbewerbe der Banken…
  • Arbeitsgemeinschaften mit Kindergärten (Übergang Kindergarten-Grundschule)
  • Zusammenarbeit mit „Nachbarn“: Amt für Landwirtschaft, Mittelschule Nördlingen,
    Theodor-Heuss-Gymnasium (Übergang in die Sekundarstufe)

7. Fort- und Weiterbildungen für das Kollegium

Grundeinstellung der Lehrkräfte:
Um individuelles Lernen zu ermöglichen, muss die Heterogenität einer Klasse als
Herausforderung und Chance begriffen werden (Inklusion).
Selbstverständliche Fortbildung und Umsetzung des LehrplanPlus Bayern

Lernförderliches Klassenklima:
Soziale Kompetenzen sind Voraussetzungen für ein lernförderliches Klassenklima, zu dem wechselseitiges Vertrauen, gelingende Kommunikation, Kooperation,
Verantwortungsübernahme sowie Konfliktlösung unabdingbar gehören, z.B.:

– Anregungsreiche Lernumgebung
– Planung des Unterrichts
– Diagnostik und Beratung
– Methodenkompetenz
– Ermöglichung und Hinführung zum eigenverantwortlichen Lernen
– Formen der Dokumentation und Präsentation von Leistungen
– Schülerfeedback und Selbsteinschätzung
– Teamarbeit

aktualisiert im Juni 2016